Die Arbeitstagung dreht sich um die Frage, ob und wie es weiter gehen soll mit der Feststellung sonderpädagogischer Förderbedarfe. Sie hat zum Ziel, im Austausch zwischen Akteur:innen aus Wissenschaft, Bildungspolitik und -administration sowie schulischer Praxis Herausforderungen, alternative Ansätze und Entwicklungsperspektiven im Rahmen der Feststellungsverfahren sonderpädagogischen Förderbedarfs in den Blick zu nehmen. Konkret stellt sich die Frage, wie individuell notwendige Unterstützung sichergestellt und dabei die potenziell stigmatisierenden und diskriminierenden Effekte der aktuellen Feststellungspraxis minimiert sowie eine langfristige Etikettierung der Schüler:innen vermieden werden können. Diese Forderung ist anschlussfähig an die Vorgabe der UN-Behindertenrechtskonvention zur Umsetzung angemessener Vorkehrungen.
Die Einladung zur Arbeitstagung können Sie hier herunterladen.
Die Tagung ist als Arbeitstagung konzipiert und soll explizit den intensiven Austausch zwischen Akteur:innen aus Bildungspraxis, -administration und -politik sowie Wissenschaftler:innen fördern.
Die Zahl der Teilnehmer:innen ist begrenzt und zudem für die unterschiedlichen adressierten Gruppen kontingentiert, um der Idee einer Arbeitstagung gerecht zu werden. Wir empfehlen somit eine zeitnahe Anmeldung und freuen uns über Ihr Interesse. Die Anmeldung erfolgt online hier über Indico und ist bis zum 10.03.2026 möglich.
Die Teilnahmegebühr zur Tagung beträgt für Wissenschaftler:innen (Professor:innen und wissenschaftliche Mitarbeiter:innen) sowie Kolleg:innen der Bildungsadministration regulär 60€. Für Praxisakteur:innen (Lehrer:innen, Erzieher:innen, Sozialpädagog:innen etc.), wissenschaftliche Mitarbeiter*innen mit einem Stellenanteil von bis zu 50% sowie Stipendiat:innen wird eine reduzierte Teilnahmegebühr von 30€ erhoben. Studierende nehmen kostenlos an der Arbeitstagung teil.
Wir freuen uns auf den gemeinsamen Austausch!
Das Tagungsteam